HubSpot ist für viele B2B-Unternehmen im DACH-Raum das zentrale Werkzeug für Marketing, Vertrieb und Kundenmanagement. Doch ein CRM-System, das einmal aufgesetzt wurde und dann jahrelang unverändert läuft, verliert über die Zeit an Wirkung. Prozesse verändern sich, Teams wachsen, neue Funktionen kommen hinzu und das System hält so über kurz oder lang nicht immer Schritt.
Das Tückische daran: Die Probleme entstehen nicht über Nacht, sondern schleichen sich ein. Daten werden unvollständiger, Workflows laufen ins Leere, Reports liefern widersprüchliche Zahlen und irgendwann merkt das Team, dass HubSpot mehr Aufwand erzeugt als es abnimmt.
CRM-Systeme sind keine statischen Werkzeuge. Sie wachsen mit dem Unternehmen und genau hier liegt der Kern des Problems. Bestehende Kontakte im CRM wechseln das Unternehmen, Telefonnummern ändern sich, Deals werden nicht abgeschlossen oder nie korrekt dokumentiert und gleichzeitig kommen neue Teammitglieder hinzu, die das System auf ihre eigene Art nutzen. Zudem werden Workflows ergänzt, aber selten bereinigt, und Felder werden angelegt, aber nie befüllt.
Das Ergebnis ist ein HubSpot System, das technisch zwar funktioniert, aber operativ das Team ausbremst. Die gute Nachricht: Ein gezielter HubSpot Audit macht den Zustand des Systems sichtbar und zeigt, wo konkret angesetzt werden muss.
Fehlende Kontaktdaten, doppelte Einträge oder veraltete Unternehmensinformationen. Wenn euer CRM mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert, ist das ein deutliches Signal für eine Überprüfung. Denn unzuverlässige Daten machen Segmentierung, Reporting und gezielte Ansprache nahezu unmöglich.
In Kundenprojekten sehen wir häufig, dass sich Datenqualitätsprobleme über Monate hinweg aufbauen, bevor jemand sie aktiv bemerkt. Je mehr Kontakte und Deals im System entstehen, desto schneller wächst das Problem. Ein gezielter Audit ist der erste Schritt zur Bereinigung. So können Duplikate identifiziert, veraltete Einträge markiert und eine klare Strategie für die laufende Datenpflege entwickelt werden.
Priorität hat die HubSpot CRM Bereinigung immer dann, wenn Segmentierungen nicht mehr sauber funktionieren oder wenn das Vertriebsteam beginnt, Daten außerhalb von HubSpot zu pflegen, weil es dem System nicht mehr vertraut.
Automatisierungen gehören zu den größten Hebeln in HubSpot. Wenn Leads nach einer Anfrage über ein Formular keine Follow-up-E-Mail erhalten oder der Vertrieb neue Kontakte manuell zuweisen muss, liegt das oft an fehlenden oder fehlerhaft konfigurierten HubSpot Workflows.
Prüft daher konkret, ob eure Lead-Nurturing-Sequenzen funktionieren? Ob Lifecycle-Phasen korrekt aktualisiert werden? Und ob es Workflows gibt, die seit Monaten niemand mehr angepasst hat? Diese Fragen helfen dabei, den Status eurer Automatisierung schnell einzuschätzen.
Ein nicht funktionierender oder nicht vorhandener Workflow führt außerdem dazu, dass potenzielle Kunden verloren gehen und manuelle Arbeitszeit in Aufgaben investiert werden, die das System eigentlich übernehmen sollte. HubSpot Workflows optimieren ist deshalb ein zentraler Bestandteil jedes HubSpot Audits.
Wenn das Marketing-Team einen Lead als qualifiziert einstuft, der Vertrieb aber eine ganz andere Einschätzung hat, entstehen Lücken im System. Das passiert häufig dann, wenn Sales Hub und Marketing Hub nicht sauber verknüpft sind oder wenn Lifecycle-Phasen und Lead-Scoring-Kriterien nie gemeinsam definiert wurden.
Ein abgestimmtes Lead-Scoring-Modell und einheitliche Lifecycle-Phasen schaffen die Basis dafür, dass beide Teams mit denselben Daten und Kriterien arbeiten. Ohne dieses Alignment wird Potenzial verschenkt. Das führt dazu, dass Leads entweder zu früh oder zu spät an den Vertrieb übergeben werden, Follow-ups durch das Raster fallen und die Conversion Rate messbar sinkt.
Ein HubSpot Health Check deckt genau diese Lücken auf und liefert konkrete Empfehlungen, wie Marketing und Vertrieb wieder auf eine gemeinsame Datenbasis gebracht werden.
Dashboards sind nur so gut wie die Daten dahinter. Wenn eure HubSpot Reports widersprüchliche Zahlen zeigen oder wesentliche KPIs fehlen, ist das ein Zeichen dafür, dass die Reporting-Struktur überarbeitet werden muss.
Typische Symptome dafür sind, dass Conversion Rates sich nicht nachvollziehen lassen, Attribution-Modelle fehlen oder einzelne Kampagnen im Reporting gar nicht auftauchen. Das betrifft besonders B2B-Unternehmen mit längeren Sales Cycles, bei denen die korrekte Zuordnung von Touchpoints entscheidend ist.
Ohne belastbare Zahlen trefft ihr Entscheidungen im Blindflug. Ein sauberes Reporting-Setup ist die Voraussetzung dafür, dass ihr eure Marketing- und Vertriebsaktivitäten datenbasiert steuern könnt. HubSpot optimieren bedeutet hier konkret: Dashboards neu strukturieren, fehlende Tracking-Parameter ergänzen und Attribution sauber konfigurieren.
HubSpot entwickelt sich ständig weiter. Allein in den letzten zwei Jahren sind Funktionen wie KI-gestützte Content-Erstellung, erweiterte Prognosewerkzeuge und der Revenue Hub sowie der Agent Hub hinzugekommen.
Wenn euer Team noch mit der Konfiguration von vor zwei oder drei Jahren arbeitet, verschenkt ihr bares Geld. Aus unseren Projekten wissen wir, dass viele B2B-Unternehmen nur einen Bruchteil des verfügbaren Funktionsumfangs ausschöpfen. Ein regelmäßiger Funktions-Check hilft euch dabei, neue Features zu identifizieren und gezielt in bestehende Prozesse einzubinden. So holt ihr mehr aus eurer bestehenden HubSpot Lizenz heraus, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen.
Wenn Kolleginnen und Kollegen HubSpot als Belastung empfinden statt als Arbeitserleichterung, stimmt etwas nicht. Häufige Ursachen sind unübersichtliche Ansichten, zu viele Pflichtfelder oder fehlende Schulungen nach System-Updates.
Geringe Akzeptanz kann direkte Folgen nach sich ziehen, wie zum Beispiel, dass Daten nicht gepflegt und Prozesse umgangen werden und das CRM seinen eigentlichen Zweck als zentrale Steuerungsplattform mehr und mehr verliert. Ein gezieltes Onboarding-Konzept und regelmäßige Schulungen können hier gegensteuern. Das Ziel ist ein HubSpot System, mit dem euer Team gerne arbeitet und nicht eines, das zusätzliche Arbeit verursacht.
Ein CRM Audit sollte deshalb immer auch die Nutzerperspektive einbeziehen und Antworten auf folgende Fragen liefern: Welche Ansichten werden tatsächlich genutzt? Wo entstehen Reibungspunkte? Welche Felder sind überflüssig?
Viele B2B-Unternehmen starten mit HubSpot im Alleingang oder mit dem Standard-Onboarding. Das reicht für den Einstieg, deckt aber selten die spezifischen Anforderungen an CRM-Architektur, Integrationen und Prozessabbildung ab.
Je länger ein System ohne fundierte Grundlage wächst, desto größer wird der Aufwand für eine spätere Bereinigung. Fehlentscheidungen bei der initialen Konfiguration potenzieren sich mit jedem neuen Datensatz und jedem zusätzlichen Nutzer. Wenn eure HubSpot-Instanz organisch gewachsen ist, lohnt sich ein professioneller Blick von außen ganz besonders. Das spart langfristig Zeit, Geld und eine Vielzahl an Nerven.
Neben den sieben Warnsignalen gibt es konkrete Anlässe, bei denen ein HubSpot Health Check besonders sinnvoll ist:
Die hier beschriebenen Warnsignale tauchen nicht über Nacht auf. Sie entwickeln sich schleichend und bleiben oft unbemerkt, bis sie den Arbeitsalltag spürbar beeinträchtigen. Ein systematischer HubSpot Health Check hilft, den aktuellen Zustand eures Systems objektiv zu bewerten, ohne Betriebsblindheit und mit dem Blick auf das, was wirklich zählt. Nämlich: Funktionierende Prozesse, saubere Daten und ein Team, das das System gerne nutzt.
Wir unterstützem B2B-Unternehmen als HubSpot Platinum Partner dabei, bestehende Setups zu analysieren und gezielt zu verbessern. Von der HubSpot CRM Bereinigung über die HubSpot Workflow optimieren bis zur CRM-Architektur decken wir alle relevanten Bereiche ab.
Ihr habt Fragen zu eurem HubSpot Setup oder möchtet euren HubSpot Account gerne von uns prüfen lassen? Dann sprecht uns gerne an. Wir unterstützen euch gerne bei all euren HubSpot Fragen.