HubSpot gehört zu den bekanntesten CRM- und Marketing-Plattformen weltweit. Doch wer sich ernsthaft damit beschäftigt, stößt schnell auf eine zentrale Frage: Was kostet HubSpot eigentlich? Die Antwort ist nicht ganz einfach, denn HubSpot Kosten hängen von vielen Faktoren ab, welche Hubs genutzt werden, wie viele Kontakte im System sind und ob die Abrechnung monatlich oder jährlich erfolgt.
Bevor es um Zahlen geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Produktstruktur. HubSpot ist keine einzelne Software, sondern eine Plattform aus mehreren sogenannten „Hubs", die einzeln oder kombiniert genutzt werden können:
Alle Hubs lassen sich mit dem kostenlosen HubSpot CRM kombinieren, das als Basis der gesamten Plattform dient.
Der Einstieg in HubSpot ist tatsächlich kostenlos. Das kostenlose CRM bietet grundlegende Funktionen wie Kontaktverwaltung, Deal-Tracking, E-Mail-Integration und ein einfaches Dashboard. Für Einzelpersonen oder sehr kleine Teams kann das bereits ausreichen.
Dabei ist wichtig zu verstehen, dass der kostenlose Plan kein zeitlich begrenzter Trial ist. Er bleibt dauerhaft kostenlos, hat aber klare Grenzen. Wer Marketing-Automatisierung, A/B-Tests, erweiterte Reporting-Funktionen oder Sequenzen im Vertrieb nutzen möchte, kommt um einen bezahlten Plan nicht herum.
Jeder Hub ist in drei Tarifstufen erhältlich: Starter, Professional und Enterprise. Die HubSpot Preise variieren dabei je nach Hub und Abrechnungsmodell. Alle nachfolgenden Preise gelten bei jährlicher Abrechnung und sind als Richtwerte zu verstehen, da HubSpot die Preise regelmäßig anpasst.
Der Marketing Hub ist für viele Unternehmen der Einstiegspunkt. Er deckt alles ab, was mit Leadgenerierung und Kundenkommunikation zu tun hat.
| Tarifstufe | Preis | Enthaltene Kontakte |
| Starter | ab ca. 15–20 €/Monat | 1.000 Marketing-Kontakte |
| Professional | ab ca. 800–890 €/Monat | 2.000 Marketing-Kontakte |
| Enterprise | ab ca. 3.300–3.600 €/Monat | 10.000 Marketing-Kontakte |
Wichtiger Hinweis: Beim Professional- und Enterprise-Plan fallen zusätzliche Kosten für Onboarding an, die HubSpot verpflichtend berechnet. Beim Professional Plan sind das einmalig rund 3.000 €, beim Enterprise rund 6.000 €.
Der Sales Hub richtet sich an Vertriebsteams und bietet Funktionen wie Sequenzen, Meeting-Buchungstools und erweiterte Pipeline-Verwaltung.
| Tarifstufe | Preis |
| Starter | ab ca. 15–20 €/Monat/Nutzer |
| Professional | ab ca. 90–100 €/Monat/Nutzer |
| Enterprise | ab ca. 150 €/Monat/Nutzer |
Beim Sales Hub setzen sich die HubSpot Kosten pro Nutzer zusammen, was die Planung für Teams jeder Größe transparent und kalkulierbar macht.
Der Service Hub ist für Support-Teams konzipiert und enthält Ticketing, Wissensdatenbank und Kundenfeedback-Tools.
| Tarifstufe | Preis |
| Starter | ab ca. 15–20 €/Monat/Nutzer |
| Professional | ab ca. 90–100 €/Monat/Nutzer |
| Enterprise | ab ca. 150 €/Monat/Nutzer |
Auch hier gilt die nutzerbasierte Abrechnung, die sich flexibel an die Teamgröße anpassen lässt. Für Teams, die sowohl Vertrieb als auch Support über HubSpot abbilden wollen, lohnt sich ein Blick auf die Bundle-Optionen.
Der Content Hub (früher CMS Hub) eignet sich für Unternehmen, die ihre Website direkt auf HubSpot hosten oder Content-Operationen zentralisieren wollen.
| Tarifstufe | Preis |
| Starter | ab ca. 15–20 €/Monat |
| Professional | ab ca. 400–450 €/Monat |
| Enterprise | ab ca. 1.200 €/Monat |
Der Data Hub (früher Operations Hub) ist der technischste aller Hubs und richtet sich vor allem an Unternehmen mit komplexen Datenstrukturen. Er ermöglicht die Synchronisation von Daten aus verschiedenen Systemen, benutzerdefinierte Automatisierungen und eine saubere Datenbasis als Fundament für alle anderen Hubs.
| Tarifstufe | Preis |
| Starter | ab ca. 15–20 €/Monat |
| Professional | ab ca. 720–800 €/Monat |
| Enterprise | ab ca. 2.000 €/Monat |
Zuletzt spricht der Commerce Hub speziell die Unternehmen an, die Zahlungsprozesse und Subscription-Management direkt über HubSpot abwickeln wollen. Er ermöglicht die Erstellung von Angeboten, Rechnungen und wiederkehrenden Zahlungen innerhalb der Plattform und ist damit besonders für SaaS-Unternehmen und Anbieter mit Abo-Modellen interessant.
| Tarifstufe | Preis | Hinweis |
| Starter | inklusive im CRM | Keine separate Lizenzgebühr |
| Professional | inklusive im CRM | Transaktionsgebühren fallen je nach Zahlungsanbieter an |
| Enterprise | inklusive im CRM | Transaktionsgebühren fallen je nach Zahlungsanbieter an |
Wichtiger Hinweis: Der Commerce Hub ist lizenzgebührenfrei im HubSpot CRM enthalten. Die tatsächlichen Kosten entstehen transaktionsbasiert, abhängig vom genutzten Zahlungsanbieter (z. B. Stripe). Für Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen lohnt es sich, diese Gebühren vorab in die Gesamtkalkulation der HubSpot Kosten einzubeziehen.
Wer mehrere Hubs benötigt, sollte sich die Customer Platform Bundles von HubSpot genauer anschauen. HubSpot bietet kombinierte Pakete an, die mehrere Hubs zu einem günstigeren Gesamtpreis bündeln als beim Einzelkauf.
Das Starter Customer Platform Bundle enthält alle Hubs auf Starter-Niveau und ist der attraktivste Einstiegspunkt für Teams, die von Anfang an eine vollständige Plattform nutzen wollen.
Das Professional Bundle fasst Marketing, Sales, Service, Content und Data Hub auf Professional-Niveau zusammen und bietet eine vollständig integrierte Plattform ohne Medienbrüche. Für Unternehmen, die mehr als zwei Hubs einsetzen wollen, ist das Bundle in der Regel die wirtschaftlichere und strategisch sinnvollere Wahl.
Ein häufiger Fehler bei der Budgetplanung: Man rechnet nur mit den Lizenzkosten und vergisst alles drumherum. Folgende Kostenpunkte sollten bei der Kalkulation der HubSpot Preise unbedingt berücksichtigt werden:
Onboarding-Gebühren: HubSpot verlangt für Professional- und Enterprise-Pläne verpflichtende Gebühren für das Onboarding. Diese sind einmalig und je nach Plan zwischen 3.000 € und 6.000 €. Wer das Onboarding nicht alleine stemmen möchte, kann alternativ mit einem zertifizierten HubSpot-Partner wie inboundfriends zusammenarbeiten. Das hat den Vorteil, dass die Gebühr direkt in eine strukturierte Einführung mit erfahrenen HubSpot-Experten fließt, anstatt in ein standardisiertes HubSpot-Programm.
Kontakt-Limits und Überschreitungskosten: Besonders beim Marketing Hub gilt: Wer mehr Kontakte als im Plan enthalten hat, zahlt Aufschläge. Es lohnt sich, das Kontaktwachstum realistisch zu planen und die passende Kontingentgröße von Anfang an zu wählen.
Add-ons: Bestimmte Funktionen wie zusätzliche Nutzerlizenzen, Transaktions-E-Mails oder erweiterte API-Kapazitäten werden separat berechnet.
Implementierung und Agenturkosten: Wer HubSpot nicht intern einführt, braucht entweder eine HubSpot-Agentur oder einen zertifizierten Partner. Diese Kosten sind projektabhängig, aber sinnvoll einzuplanen, da eine professionelle Einführung die Grundlage für den langfristigen Erfolg mit der Plattform legt.
Für kleine Unternehmen und Startups ist der Einstieg in HubSpot grundsätzlich erschwinglich, wenn man die Erwartungen richtig setzt.
Mit dem Starter Customer Platform Bundle lässt sich ein solides CRM- und Marketing-Setup aufbauen, das für Teams bis etwa zehn Personen gut funktioniert. Die monatlichen Kosten bleiben dabei überschaubar und planbar.
Sobald Marketing-Automatisierung, Lead-Scoring oder komplexe Reporting-Anforderungen hinzukommen, ist der Wechsel auf Professional der logische nächste Schritt. Gerade an diesem Punkt lohnt es sich, eine unabhängige Einschätzung einzuholen.
Unsere HubSpot-Experten helfen euch dabei, den richtigen Plan zu identifizieren und unnötige Ausgaben von Anfang an zu vermeiden.
Die richtige Frage ist nicht ausschließlich, was HubSpot kostet, sondern was HubSpot für euch an Mehrwert erbringen kann. Denn die Investition in eine integrierte Plattform zahlt sich in der Regel durch messbare Effizienzgewinne und bessere Ergebnisse aus.
Konkret bedeutet das: Unternehmen, die HubSpot konsequent einsetzen, berichten von kürzeren Verkaufszyklen durch automatisierte Lead-Nurturing-Prozesse, höheren Conversion Rates durch gezieltes Segmentieren und personalisierte Kommunikation sowie deutlich weniger manuellem Aufwand durch Workflow-Automatisierungen, die repetitive Aufgaben übernehmen. Hinzu kommt die zentrale Datenbasis: Wenn Marketing, Vertrieb und Service auf denselben Kontaktdaten arbeiten, entstehen keine Informationsverluste zwischen den Teams, und Entscheidungen lassen sich auf einer verlässlichen Grundlage treffen.
Der ROI von HubSpot hängt dabei stark davon ab, wie gut die Plattform eingeführt und genutzt wird. Eine saubere Implementierung, klare Prozesse und ein Team, das die Tools aktiv einsetzt, sind die entscheidenden Faktoren.
Wer den konkreten ROI berechnen möchte, bevor eine Entscheidung für oder gegen HubSpot getroffen wird, kann den Nutzen für das eigene Unternehmen mit unserem ROI-Kalkulator vornehmen.
HubSpot Kosten und HubSpot Preise sind so vielschichtig wie die Plattform selbst. Wer dabei nur den Listenpreis betrachtet, sieht nur einen Teil des Bildes.
Der kostenlose Einstieg ist ein echter Mehrwert und kein Marketingtrick und wer das volle Potenzial der Plattform nutzt, investiert in eine Infrastruktur, die Marketing, Vertrieb und Service dauerhaft stärkt und skalierbar macht.
Die entscheidende Frage lautet nicht: „Was kostet HubSpot?" Sondern: „Was bringt HubSpot uns?" Wer diese Frage mit einem klaren Use Case und realistischen Wachstumszielen beantwortet, erkennt schnell, dass sich die Investition für viele Unternehmen rechnet.
Ihr wollt wissen, welches HubSpot-Paket zu eurem Unternehmen passt? Unsere HubSpot-Experten beraten euch gerne zu allen Fragen rund um euren HubSpot Account.